Montag, 8. November 2004

Wirtschaft

Tabak, Zucker, Kaffee, Baumwolle, Tee und Erdnüsse sind die Hauptexportgüter. Im Rahmen des Dritten Lomé-Abkommens liefert Simbabwe Rindfleisch bester Qualität an die EU-Länder. Die Bergbauindustrie ist ebenfalls von großer Bedeutung. Chrom, Kupfer, Wolfram und Asbest werden exportiert. Steinkohle ist eine der Hauptenergiequellen Simbabwes. Die metallverarbeitende Industrie liefert u. a. Eisenlegierungen und Feingold für den Export. Die herstellende Industrie ist relativ gut entwickelt. Die Regierung setzt auf diesen Wirtschaftszweig große Hoffnungen und sieht in ihm einen der Garanten für ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum. Nach jahrelanger Debatte wurde eine Landreform sowie eine Liberalisierung des Handels eingeführt. In diesem Sektor eröffnen sich Möglichkeiten für europäische Exporteure, da viele der verwendeten Maschinen und Geräte veraltet sind. Simbabwe ist in gewisser Hinsicht auch heute noch wirtschaftlich von Südafrika abhängig. Dies betrifft nicht nur den Import von Fertigwaren, sondern auch den Warenexport auf dem Seeweg, da Simbabwe ein Binnenland ist und keinen eigenen Seehafen hat. Neben Südafrika bezieht Simbabwe seine Importe hauptsächlich aus Großbritannien. Die Briten sind ihrerseits Hauptabnehmer simbabwischer Güter, andere wichtige Handelspartner sind Deutschland, Japan und die USA.
Platinmine: Unki Mine

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